Weil jeder fehlt, der nicht geboren wird

Caroline Stollmeier am 20. September 2011

Im zweiten Quartal 2011 wurden dem Statistischen Bundesamt zufolge 26.591 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet. Demnach werden sich wohl auch in diesem Jahr wieder über 100.000 Frauen für eine Abtreibung entscheiden, weil sie keine andere Alternative sehen. Niemand weiß, was aus ihren Kindern geworden wäre.

„Angesichts der jetzt wieder veröffentlichten Zahlen wird klar: Abtreibung ist ein verstecktes und tabuisiertes Massenphänomen. Wir verspielen unsere Zukunft, wenn wir die ungewollt schwangeren Frauen in unserem Land im Stich lassen“, urteilt der Projektleiter und Vorsitzende von Pro Femina e.V. Kristijan Aufiero.

Keine Frau wünscht sich einen Schwangerschaftskonflikt oder eine Abtreibung. Ziel des Projekts 1000plus ist es, die Beratungsarbeit bundesweit auszubauen, um jährlich1000 und mehr Schwangeren im Konflikt eine Perspektive für ein Leben mit ihrem Kind zu bieten.

„Jeder Mensch ist einmalig und wertvoll – ob gescheit oder nicht, ob gesund oder krank, ob jung oder alt! Wir können auf keinen einzigen verzichten. Jedes Kind ist ein Geschenk, und Kinder sind unsere Zukunft“, sagt Johanna Gräfin von Westphalen, Schirmherrin des Projekts und Vorsitzende der Stiftung Ja zum Leben.

Jedes Menschenleben bedeutet unendliche Möglichkeiten und unbegrenztes schöpferisches Potential. Jeder Mensch bereichert das Leben anderer, und jeder hinterlässt bleibende Spuren.

 

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