Monatsarchiv für Oktober 2014

Kleines Mädchen – großes Herz: Novitas BKK Versichertenpreis für Majana Kabisch

Harald Stollmeier am 30. Oktober 2014

Niemand kann die ganze Welt in Ordnung bringen. Aber jeder kann einen kleinen Teil der Welt ein kleines bisschen besser machen. Das beweist die 10-jährige Majana Kabisch aus Bottrop-Fuhlenbrock – und erhält dafür den mit 1.000 Euro dotierten Novitas BKK Versichertenpreis.

Seit zwei Jahren besucht sie regelmäßig die Bewohnerinnen und Bewohner des benachbarten AWO Seniorenheims, spielt mit ihnen Mensch-ärgere-Dich-nicht oder Bingo, hilft bei Festen und singt Lieder mit den Demenzkranken.

Vor einiger Zeit hat Majana damit begonnen, für die Bewohner bunte Stofftäschchen zur Aufbewahrung von Taschentüchern zu nähen. „Zu Nikolaus habe ich auch schon eine Überraschung geplant“, kündigte Majana an, „aber was es ist, verrate ich noch nicht!“ „Ich bin sehr stolz auf meine Tochter“, betonte Mutter Gabriele Kabisch, „sie näht und näht, damit andere eine kleine Freude haben. Für Majana ist es so, als hätte sie 60 neue Omas und Opas gewonnen.“

Die Krankenkasse Novitas BKK, bei der Majana krankenversichert ist, zeichnete sie gestern mit ihrem Versichertenpreis aus. Bereichsleiter Markus Julius wandte sich in seiner Laudatio persönlich an Majana. „Wir wünschen uns, dass es noch viel mehr Menschen gibt wie dich. Im Namen der Novitas BKK danke ich dir, dass du anderen etwas schenkst, das man mit Geld nicht kaufen kann. Nämlich die Gewissheit: Da ist jemand, der sich um mich sorgt. Jemand, der mich zum Lachen bringt, mir Aufmerksamkeit schenkt und den Tag ein bisschen heller macht.“

„Den Preis stelle ich mir auf die Fensterbank“, freute sich Majana und hatte noch etwas auf dem Herzen, „im Seniorenheim sind noch so viele andere, die helfen. Das bin nicht nur ich allein.“

Novitas BKK Bereichsleiter Markus Julius und Gabriele Kabisch freuen sich mit Majana über den Versichertenpreis. Foto: Stefanie Jung

Novitas BKK Bereichsleiter Markus Julius und Gabriele Kabisch freuen sich mit Majana über den Versichertenpreis. Foto: Stefanie Jung

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Gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution: “Walk for Freedom” in Düsseldorf

Harald Stollmeier am 19. Oktober 2014

“Wir laufen für Freiheit”, sagt Pastorin Joanna Haverkamp von der Hillsong Church in Düsseldorf, “weil Millionen Frauen nicht in Freiheit leben können.” Sie ist eine von über 200 Frauen, die gestern vormittag durch die Düsseldorfer Innenstadt zogen, um auf das Schicksal von 27 Millionen Menschen aufmerksam zu machen, die aktuell Opfer von Sklaverei sind. Die meisten von ihnen sind Frauen, die in die Prostitution gezwungen wurden.

Walk for Freedom

Außer dunkler Kleidung und schwarzen Regenschirmen trugen so gut wie alle Demonstrantinnen Schuhe mit hohen Absätzen (“High Heels”), um eine Stunde lang “in ihren Schuhen” zu gehen und Solidarität mit den von sexueller Ausbeutung betroffenen Frauen zu zeigen. Allein in Deutschland wird die Zahl der Zwangsprostituierten auf ein halbe Million geschätzt.

“Wir wollen erreichen, dass die Menschen über die Sklaverei und ihre Opfer reden”, erklärt Pastor Alexander Landmann von der Hillsong Church, “denn wenn die Menschen darüber reden, verändern sich die Dinge.”

Der Walk for Freedom in Düsseldorf war eine von zahlreichen ähnlichen Äktionen im Rahmen der A21-Kampagne, die gegen Sklaverei und Menschenhande in aller Welt kämpft und u. a. Betroffenen durch Schutzhäuser und juristischen Beistand hilft.

"in ihren Schuhen"

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Geburtstag fürs Leben

Caroline Stollmeier am 5. Oktober 2014

Die ersten fünf Jahre von 1000plus haben wir am Wochenende in Heidelberg mit einem 1000plus-Tag gebührend gefeiert. Der langen Reden kurzer Sinn: Diese Jahre waren nicht immer einfach, aber sie waren immer erfolgreich. Mitarbeiter und Unterstützer von 1000plus haben ihr Bestes gegeben. Und das werden wir auch weiterhin tun. Weil wir überzeugt sind von 1000plus. Von ganzem Herzen. Und weil uns drei Frauen (stellvertretend für viele tausend andere) auf so beeindruckende Weise haben teilhaben lassen an ihren Geschichten, an ihren Schwangerschaftskonflikten und daran, wie die Beratung und Hilfe von Pro Femina nachhaltig Gutes in ihrem Leben bewirkt haben. Diese Frauen sind der Grund, warum es 1000plus gibt und warum wir auch in Zukunft unser Bestes geben werden, damit irgendwann keine Schwangere in Deutschland mehr gegen ihren Willen abtreiben muss.

Herzlichen Glückwunsch, 1000plus! Und 1000dank!!

Danke für 5 Jahre 1000plus!

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