Geburtstag fürs Leben

Caroline Stollmeier am 5. Oktober 2014

Die ersten fünf Jahre von 1000plus haben wir am Wochenende in Heidelberg mit einem 1000plus-Tag gebührend gefeiert. Der langen Reden kurzer Sinn: Diese Jahre waren nicht immer einfach, aber sie waren immer erfolgreich. Mitarbeiter und Unterstützer von 1000plus haben ihr Bestes gegeben. Und das werden wir auch weiterhin tun. Weil wir überzeugt sind von 1000plus. Von ganzem Herzen. Und weil uns drei Frauen (stellvertretend für viele tausend andere) auf so beeindruckende Weise haben teilhaben lassen an ihren Geschichten, an ihren Schwangerschaftskonflikten und daran, wie die Beratung und Hilfe von Pro Femina nachhaltig Gutes in ihrem Leben bewirkt haben. Diese Frauen sind der Grund, warum es 1000plus gibt und warum wir auch in Zukunft unser Bestes geben werden, damit irgendwann keine Schwangere in Deutschland mehr gegen ihren Willen abtreiben muss.

Herzlichen Glückwunsch, 1000plus! Und 1000dank!!

Danke für 5 Jahre 1000plus!

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6 Kommentare zu “Geburtstag fürs Leben”

  1. Gast auf Erdenam 12. Oktober 2014 um 18:03

    Sehr guter Satz!

    Allerdings gilt er IMMER für den jeweils EIGENEN Bauch.

    Etwas, was einem nicht gehört, kann man nur schlecht rechtmässig verschenken; nur unrechtmässig.
    Aber wer will das schon?
    Also sollte man die Bäuche anderer Menschen, vor allem anderer Frauen, tunlichst in Ruhe lassen. Mitsamt ihren Trägerinnen.

  2. Harald Stollmeieram 19. Oktober 2014 um 6:25

    Wenn Sie bedenken, dass ein anderer Mensch betroffen ist, können Sie das nicht in dieser Pauschalität aufrechterhalten. Gleichwohl ist auffällig, dass auf dem Plakat nicht etwa das Baby ruft “Dein Bauch gehört mir” oder so ähnlich. Denn 1000plus steht für die Überzeugung, dass es vorrangig nicht um eine politische oder juristische Debatte geht, sondern um Frauen in Not, vor allem um Frauen in Not, die aktiv Rat und Hilfe suchen. Diese Frauen “in Ruhe” zu lassen, wäre wohl gleichbedeutend damit, sie im Stich zu lassen.

  3. Gast auf Erdenam 19. Oktober 2014 um 10:29

    Wenn es “um Frauen in Not, vor allem um Frauen in Not” geht, warum ruft dann die katholische Kirche, vom Kardinal bis zum kleinsten Gläubigen immer und immer wieder nach dem Kadi?
    Wenn ich mir so prominente Katholiken wie SE Laun und SE em. Meisner in Erinnerung rufe, dann erschallt immer der Ruf nach dem Strafgesetzbuch.
    Und wenn ich mich an die Rede von s.s. Papst Benedikt im Reichstag recht erinnere, dann hat er eindringlichst die Beachtung eines “Naturrechts” eingefordert, das über dem postiven Recht stehe und dessen (katholischen?) Rechtsvorschriften sich im gesetzten Recht eins zu eins nierderschlagen müssten.

    Da können Sie noch so sehr beteuern, dass es nicht um eine juristische, oder politische Debatte geht, genau das ist der Fall! Der “Marsch für das Leben” hat das wieder ganz eindeutig belegt.
    Wenn die Menschen, die dort mitmarschiert sind, ihre Kraft nicht bei so einer fruchtlosen Latschdemo verschwendet hätten, sondern sich für Frauen in Not WIRKLICH einegesetzt hätten, wäre denen viel mehr geholfen.
    Aber darum geht es bei solchen politischen Forderungen ja gar nicht. Es geht darum (wie bei der schwäbischen Kehrwoche ebenfalls) allen anderen zu zeigen, was für ein guter Katholik man ist und was für schlechte Menschen alle sind, die nicht mitmarschieren.

    P. S.: “Katholisch” in Klammern und mit Fragezeichen versehen, weil der Papst wohl kaum die Brit Mila für männliche Säuglinge fordert, wie sie im jüdischen Naturrecht festgesetzt ist oder die Mikwe für Frauen nach ihrer Regelblutung, die ebenfalls jüdisches Naturrecht ist. Nachzulesen hier: Heinrich Simon: Leben im Judentum Verlag Hentrich & Hentrich und Centrum Judaicum Berlin, 2003

  4. Harald Stollmeieram 19. Oktober 2014 um 11:53

    Verehrter Gast auf Erden: Wenn Sie mich für einen Lügner halten, dann brauchen Sie nicht mit mir zu diskutieren. Ich erwarte von Ihnen, dass Sie das aufklären. Wenn Sie das nicht über sich bringen können, haben wir nichts mehr miteinander zu besprechen.

    Freundliche Grüße
    Harald Stollmeier

  5. Gast auf Erdenam 19. Oktober 2014 um 16:36

    Sehr geehrter Herr Stollmeier,

    ich halte Sie nicht für einen Lügner. Andere als Sünder zu bezeichnen liegt mir fern.

    Was mich bewegt, ist die Tatsache, dass zwischen dem Anliegen der Lebensschützer und ihrem Erfolg, eine riesige Lücke klafft.
    Es wird gefordert, es wird marschiert, es wird angeklagt auf Teufel komm raus. Was tut sich bei den Zahlen der Schwangerschaftsabbrüche? NICHTS!

    Diese ganze Energie halte ich für verschwendet und wäre viel besser angelegt, wenn man sie dazu verwenden würde, Frauen die GRÜNDE für einen Schwangerschaftsabbruch zu nehmen.
    Aber wenn man damit erst beginnt, wenn die Frauen schon schwanger sind, ist es viel zu spät.

    Deswegen engagiere ich mich bewusst dort, wo die Lebenslagen von Frauen verbessert werden können und verbessert werden. Ich versuche das Übel an der Wurzel zu packen und nicht die Symptome zu bekämpfen, wie das die Lebensschützer auf ihren verschiedenen Demonstrationen tun; dort ist es zu spät, viel zu spät.

  6. Harald Stollmeieram 19. Oktober 2014 um 17:43

    Sehr geehrter Gast auf Erden,

    vielen Dank für die Klarstellung!

    Vielleicht sehen Sie die Konstellation “Marsch für das etv. – konstruktive Hilfe” etwas zu sehr als Entweder-oder. Bei mir ist es ein Sowohl-als-auch mit dem Schwerpunkt auf der Hilfe. Mir scheint, dass Sie und ich dabei zwar nicht identische, wohl aber verwandte Wege gehen. Ich wünsche Ihnen bei Ihrem Engagement viel Erfolg!

    Freundiche Grüße
    Harald Stollmeier

    PS: Mögen Sie uns vielleicht schreiben, z. B an harald@moralblog.de, für welche Projekte/Organisationen sie sich konkret einsetzen?

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