Frauen, Freunde und Familie

Caroline Stollmeier am 23. April 2015

Vor kurzem habe ich mit einem Teil meiner Familie Freunde in Heidelberg besucht. Wir haben uns kennen gelernt, weil wir ein gemeinsames Herzensanliegen haben: Frauen zu helfen, die ungeplant schwanger sind. Deshalb unterstützen wir gemeinsam 1000plus, denn der dahinter stehende Verein Pro Femina e.V. hat ein überzeugendes Konzept dafür: “Hilfe statt Abtreibung” ist mehr als ein griffiger Slogan, es ist Programm, Vision, Lebenseinstellung. Und wir stehen voll dahinter.

Wir setzen uns dafür ein, dass Frauen im Schwangerschaftskonflikt wirklich eine freie Wahl bekommen. Viele Frauen sind in individuellen Notlagen: ein Partner, der das Kind nicht will, Eltern, die Druck machen, materielle Sorgen, Überforderung, eine Kombination aus mehreren dieser Probleme oder noch ganz andere. Wenn die Probleme, Sorgen und Nöte einen zu erdrücken scheinen, ist man dann wirklich noch frei? Wir wissen, dass man das nicht ist. Und deshalb ringen unsere Beraterinnen gemeinsam mit den Schwangeren darum, den Druck abzubauen und gute Lösungen zu finden. Nein, am Ende wird nicht alles einfach. Das können wir nicht versprechen. Aber wir können versprechen, dass wir keine Schwangere, die sich an uns wendet, im Stich lassen – auch nicht nach der Geburt ihres Babys.

Ich habe inzwischen die meisten hauptamtlichen und viele der ehrenamtlichen Mitarbeiter von 1000plus kennen gelernt. Und selten ist mir so viel Liebe (hier für die Schwangeren und ihre Babys), so viel Gottvertrauen und so viel persönliches Engagement begegnet. Gemeinsam konnten wir im letzten Jahr etwa 2.000 Frauen erreichen. Wir sind optimistisch, dass es in diesem Jahr mindestens 3.000 sein werden. Dass sich die Mehrzahl der Frauen nach unserer Beratung für ihre Babys entscheidet, macht uns glücklich und dankbar. Außerdem sehen wir daran und an den zahlreichen Rückmeldungen von Frauen, die sich anschließend für unsere Beratung und Hilfe bedanken (unsere größte Motivation für alles!), dass wir auf dem besten Weg sind, eine Beratungsstruktur aufzubauen, die den Bedürfnissen von vielen Frauen im Schwangerschaftskonflikt – bei denen es im wahrsten Sinne das Wortes um Leben und Tod geht – entspricht. Wir werden nicht nachlassen und auf diesem Weg weiter gehen.

Ich habe noch ein paar Einblicke hinter die Kulissen von 1000plus mitgebracht.

1000plus Lager

Total beeindruckt war ich von diesem gut sortierten Lagerraum. Von hier aus wird unser Infomaterial verschickt (das Sie hier übrigens gerne kostenlos anfordern können). Außerdem erhält unser Babyflaschen-Team von hier aus alles, was es für eine erfolgreiche Aktion braucht.

Eine große Karte im Büro zeigt auf den ersten Blick welche Mitarbeiter in welchem Teil Deutschlands wohnen. So lassen sich die Babyflaschenaktionen besser koordinieren.

1000plus Karte

Apropos Babyflaschenaktionen… Ich habe inzwischen selber schon einige durchgeführt und kann nur sagen: es ist jedes Mal ein ganz besonderes Erlebnis! Bei den Babyflaschenaktionen stellen wir während des Gottesdienstes in einer Gemeinde unsere Arbeit vor, führen anschließend noch gute Gespräche und verteilen unsere Babyflaschen, die als Spendendosen dienen. Diese werden dann nach drei Wochen wieder eingesammelt und tragen so maßgeblich dazu bei, dass wir unsere Arbeit überhaupt finanzieren können.

(Für unser Babyflaschen-Team suchen wir übrigens immer noch Unterstützer. Unsere Stellenbeschreibung dafür finden Sie hier.)

Wenn Sie jetzt auch irgendwie das Gefühl haben, dass Sie 1000plus mehr als zuvor unterstützen sollten, dann könnten Sie für “unsere” Schwangeren, ihre Babys, unsere Beraterinnen und offene Herzen beten. Wir tun das auch.

1000plus Kapelle

Neben unseren Büros in Heidelberg haben wir eine kleine Kapelle, in der sich unser Team nach Bedarf zurück ziehen kann. Wir wissen, dass wir ohne Hilfe von oben nicht tun könnten, was wir tun.

Außerdem ist ja klar, was uns und damit “unseren” Schwangeren immer hilft:

Maeuse = Spenden

1000dank!

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