#PinkFirst – eine Aktion für die Rechte der Frauen.

Caroline Stollmeier am 8. März 2017

Liebe Mit-Frauen, liebe Andere,

anlässlich des Weltfrauentags heute hat BRIGITTE die Aktion #PinkFirst ins Leben gerufen, der ich mich gerne anschließen möchte. Nicht nur, weil ich pink super finde ( 😉 ) und schon lange auf die Gelegenheit gewartet habe, diesen pinken Nagellack zu tragen, sondern vor allem natürlich, weil ich die Statements (siehe unten) total nachvollziehbar finde. (Was ich allerdings weniger nachvollziehen kann, ist, warum man das alles heutzutage überhaupt noch einfordern muss. Sollte dieser Umgang nicht nur mit Frauen, sondern natürlich auch mit Männern nicht inzwischen selbstverständlich sein…?!)

Mir liegt eine der Aussagen von #PinkFirst ganz besonders am Herzen: „Frauen wollen in Freiheit entscheiden – ob und wann sie Kinder wollen.“ Genau!

Für mich fängt es damit an, dass selbstverständlich keine Frau zum Sex gezwungen oder manipuliert werden darf. Es geht damit weiter, dass jede Frau frei sein sollte zu entscheiden, ob und wie sie Schwangerschaften verhütet und dass der beteiligte Mann diese Freiheit respektiert. Ganz praktisch würde das vielleicht auch mal Abstinenz in den fruchtbaren Tagen bedeuten, wenn man auf Nummer Sicher gehen möchte. Frauen sind eben keine allzeit verfügbare Ware!

Aber Sex macht nun mal schwanger. Und deshalb schließt diese Forderung natürlich auch die Frage ein, wie mit einer möglichen ungeplanten Schwangerschaft umgegangen wird. Ich finde es existenziell, dass jede Frau in dieser Situation echte Freiheit hat! Und das bedeutet für mich vor allem, dass sie nicht von ihrem Partner, ihren Eltern, ihren Freunden oder irgendwelchen Moralvorstellungen unter Druck gesetzt wird. Wer Angst haben muss, plötzlich mit einem Kind alleine dazustehen, den Job zu verlieren oder gar zuhause rausgeschmissen zu werden, hat keine echte Freiheit. Und Angst ist ein schlechter Ratgeber.

Ist ein Kind erstmal entstanden, wird es für seine Mutter nie wieder so sein, als habe es dieses Kind nicht gegeben. Unabhängig davon, ob sie das Kind bekommt oder es abtreibt. Deshalb möchte ich dem #PinkFirst-Statement noch hinzufügen: Jede Frau hat das Recht, die bestmögliche Beratung und Hilfe zu bekommen, sollte sie ungeplant schwanger geworden sein. Niemand darf sie zu einem Schritt drängen, den sie im Grunde ihres Herzens nicht gehen möchte.

 

 

 (Um mein Video zu sehen, klicken Sie bitte auf das Bild.)

 

 

#PinkFirst – eine Aktion für die Rechte der Frauen:

> Frauen wollen in Frieden leben – ohne belästigt, diskriminiert oder misshandelt zu werden. Ohne für ihr Aussehen, ihre Herkunft oder ihren Glauben angegriffen zu werden. Ohne sich um die Zukunft sorgen zu müssen.

> Frauen wollen in Freiheit entscheiden – ob und wann sie Kinder wollen. Ob sie Hausfrau oder Vorstandsvorsitzende sein wollen. Was sie anziehen, wie sie leben, ob sie Männer lieben oder Frauen.

> Frauen wollen gleiche Rechte – das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit, auf Karriere und alle Möglichkeiten, die auch Männer haben. Darauf, sich einzumischen und ihre Meinung zu sagen, ohne dafür beleidigt oder bedroht zu werden.

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