Angriff auf die Nächstenliebe

Fensterscheiben zerbrochen, Teppiche und Wände verschmiert, der Schaden fünfstellig: Die Berliner Beratungsstelle von Pro Femina wurde angegriffen. Der mehrfache Schriftzug „Pro Choice“ und das (natürlich) anonyme Bekennerschreiben auf dem linksextremen Portal indymedia deuten auf Täter aus dem Umfeld des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung hin. Es ist so gut wie ausgeschlossen, dass man die Täter fasst. Haben sie also gewonnen?

Nein: Gewalt ist genauso wenig ein Argument wie Hundekot im Briefkasten. Deshalb werden Angriffe wie dieser weder die Beraterinnen von Pro Femina noch ihre Unterstützer von der Überzeugung abbringen, dass sie das Richtige tun. Und auch Einschüchterung wird das Engagement von Pro Femina nicht stoppen. Denn die Triebfeder für das Engagement von Pro Femina ist die Nächstenliebe, die Liebe zu den Frauen in Not und zu ihren Kindern. Pro Femina wird weitermachen und erklärt auch wie.

Pro Femina berät Frauen im Schwangerschaftskonflikt, persönlich, telefonisch, online, über 10.000 im Jahr. Pro Femina versucht, den Frauen zu helfen, damit sie sich für ihr Baby entscheiden können. 70 Prozent der Beratenen tun das. Beratungsscheine, die einen straffreien Schwangerschaftsabbruch ermöglichen, stellt Pro Femina nicht aus. Der Verein ist nicht Teil des staatlichen Beratungssystems und finanziert seine Arbeit ausschließlich aus Spenden. Aus Ihrer auch? Mein Geld ist schon dort: https://www.1000plus.net/spenden.

 

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Der Eisvogel