Haare weg – na und?

… unter diesem Motto haben die 16-jährige Melissa Momm und die 18-jährige Ronja Laur eine „Aktion zur moralischen und finanziellen Unterstützung krebskranker Kinder“ gestartet. Die beiden jungen Frauen vom Niederrhein haben sich vor wenigen Tagen eine Glatze schneiden lassen. Auf diese Weise wollen sie ihre Solidarität mit krebserkrankten Kindern und Jugendlichen ausdrücken und zeigen, dass man auch ohne Haar gut aussehen kann.

„Ein Bekannter ist an Leukämie gestorben, aber zu dieser Aktion haben uns am meisten das Buch und der Film ‚Beim Leben meiner Schwester’ von Jodi Picoult motiviert“, sagen die Beiden. In dieser Geschichte lässt sich die Mutter eines krebskranken Mädchens kurzerhand auch eine Glatze schneiden, weil ihre Tochter sich nach der Chemotherapie ohne Haare so hässlich fühlt.

Melissa und Ronja unterstützen mit ihrer Aktion die Elterninitiative der Kinderkrebsklinik Düsseldorf. Deshalb werben sie auch um Spenden, die sie an Betroffene und ihre Familien weitergeben möchten. Der „moralische Gedanke“ steht bei dieser Aktion aber klar im Vordergrund, sagen sie. Um möglichst vielen Menschen zu zeigen, dass man auch ohne Haare gut aussehen kann, hat Melissa eine Facebook-Seite eingerichtet, auf der sie auch über den weiteren Verlauf ihrer Aktion berichtet. Dort gibt es außerdem beeindruckende Vorher-Nachher-Fotos zu sehen.

Melissa und Ronja

Melissa und Ronja stellen in Voerde am Niederrhein ihr Aktion „Haare weg – na und?“ vor und sammeln Spenden für krebskranke Kinder und Jugendliche (Foto: C. Stollmeier)

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